2 Nordic-Walking-Stöcke bzw. 2 Wanderstöcke mit Federung
400-600 g
Paar Wanderstiefel halbhoch
1100 g
Sonnenbrille mit stabilem Etui, (Brillenträger sollten sich eine individuell geschliffene in Gläserstärke
anfertigen lassen. Die großen Optikerketten bieten solche Brillen oft nicht nur während Saison für ca. 40 € mit
Fassung in guter Qualität an.)
80 g
Regenponcho, der über den ganzen Körper geht, aus wasserundurchlässiger, dicker
Kunststofffolie
430 g
Dioden-Kopflampe mit Stirnband inkl. Batterien; ermöglicht das Gehen mit freien Händen im Dunklen
Hut/Schildmütze gegen Sonneneinstrahlung oder Sonnenstich. Der Hut muss gut auf dem
Kopf halten, auch bei Bewegung und Wind.
30 g
3500 g Kleidung bestehend aus
(inklusive der 2,6 kg am Körper getragenen Kleidung an kühlen Tagen)
Allwetterjacke aus Microfaser wie Goretex, Sympatex o.Ä., ohne Fleeze
910 g
Fleeze-Pulli
500 g
leichte Trekking-Hose, wahrscheinlich ohne abtrennbare Beine (Zip), da bei Zip-Hosen
die Reißverschlüsse oft an Stellen sind, die beim Laufen reiben.
440 g
leichter Gürtel
70 g
leichte Jogginghose (bei Kälte als lange Unterhose, bei Nacht als Schlafanzug,
oder wenn die Trekkinghose gerade nass vom Waschen ist)
300 g
Fausthandschuhe (sind immer wärmer als Fingerhandschuhe da kein 'Kühlrippeneffekt')
120 g
Schal
120 g
2 Unterhosen, Baumwolle
120 g
2 Paar einfache Baumwollsocken
50 g
1 Paar Trekkingsocken
70 g
2 T-Shirts
300 g
Freizeit-Hemd
300 g
1 Paar Pantoffel oder Badelatschen, nicht schwerer als 200g, für abends
200 g
680 g Toilettenartikel
Duschgel in kleine Flasche abgefüllt (ca. l00 ml wegen Gewicht; gibt es als Probierpackung im Drogeriemarkt.
Am besten Fläschchen mit fest einrastendem Verschluss oder Schraubverschluss wählen, Klappverschlüsse gehen leicht ungewollt auf.
Gut zugänglich auch unterwegs z.B. in Rucksack-Außentasche. Es ist außerordentlich angenehm, sich unterwegs
zwischendurch die Hände waschen zu können z.B. in öffentlichen Toiletten ohne Seife.)
120 g
Handtuch 60x80 cm reicht
70 g
Sonnencreme, Lichtschutz größer 20
100 g
3 Päckchen Papiertaschentücher (dienen zur Not auch als Toilettenpapier)
90 g
Nagelschere
Zahnbürste
Zahnpasta (Konzentrat) oder benötigte Menge in Kleinbild-Filmdose abfüllen.
Gut sind auch kleine Probe-Tuben (keine ganze große Tube mitnehmen, da zu schwer)
Zahnseide (kann auch für Näharbeiten benutzt werden. Manche drainieren damit sogar Blasen.)
Optik-Putztücher aus Baumwolle in Filmdose. Hier hat noch eine spitze Nähnadel gefahrlos Platz.
1 Kunststofffläschchen mit Alkohol (zum Desinfizieren und Kameraoptik reinigen)
spezielles Blasenpflaster (z.B. 'Compeed' oder '2nd Skin')
Kamm
140 g
Trockenrasierer (es gibt kleine und leichte Modelle, ca. 110 Gramm), 2 neue Mignon-Batterien halten die ganze Reise
160 g
630 g Fotoausrüstung sind
Gute, kleine Digitalkamera + Ladegerät + Speicherkarten oder Messsucherkamera
450 g
6 Negativfilme (wenn's klassisch sein soll)
140 g
380 g Papiere, davon
Brustbeutel mit
Personalausweis
Bankkarte
Bargeld
Rufnummern und Daten zum Sperren der Bankkarte, an 3 verschiedenen Stellen im Gepäck.
(Werden regelmäßig kontrolliert, ob sie noch vorhanden sind)
Auslands-Krankenversicherungspolice
Europäische Krankenversicherungskarte der gesetzlichen Krankenversicherung, (bei privater KKV entsprechende Unterlagen)
(Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach Leistungen im Ausland.)
in einer gefalteten Klarsichtfolie im Rucksack:
Sperrufnummern (sh. oben)
1 Heftchen A6 zum Festhalten von Erinnerungen und Gedanken
Kopien mit ein paar gregorianischen Chorälen und geistlichen Liedtexten
Sendungsschreiben der eigenen Kirchengemeinde
leichter Kugelschreiber
Ortsliste auf einem Blatt A4
1 Familienfoto, 1 Foto von Haus/Wohnung (und Garten)
Eine Adressenliste von Leuten, die mir am Herzen liegen
Pilgerausweis
130 g
passende Landkarte
90 g
Neues Testament (kleine, leichte Ausgabe)
80 g
Jakobsmuschel (eine gemalte ist auch gut, schließlich bekommt man die echten erst am Ziel am Cap Finisterre)
mit Sicherheitsnadel außen am Rucksack befestigt
00 g
0 g Software
fließendes Französisch und Englisch sowie gute Spanischkenntnisse
0 g
auswendig gelernte Kirchenlieder, Gregorianik und Tramperlieder
0 g
Verpflegung (nicht berechnet, da variabel)
1 Liter PE-Flasche mit Wasser
1000 g
kleines Messer
20 g
Alulöffel (oder stabiler Kunststofflöffel)
30 g
kleine Brotzeitdose, Kunststoff, mit dichtem Deckel (für empfindliche Sachen)
60 g
Brotzeit
Gesamtgewicht
11,50 kg
davon sind in den Händen und am Körper:
Kleidung
2,65 kg
Schuhe
1,10 kg
Stöcke
0,60 kg
Kamera
0,45 kg
Brustbeutel
0,13 kg
Rucksack
6,60 kg
+ Verpflegung
+ Wasser
Das bedeutet ein Rucksackgewicht von ca. 8 kg mit Wasser und
Verpflegung bei Abmarsch an einem kühlen Tag.
Wenn im Mai das Wetter stabil wird, und die höchsten Berge in der Schweiz und der Aubrac in
Frankreich überwunden sind,
schicke ich Handschuhe, Schal und das Fleeze nach Hause.
Jeder Pilger macht vielerlei Wegerfahrungen mit seinem Gepäck. Frappierend ist jedoch
eine Gemeinsamkeit, die sie alle aufweisen: Jeder und ich sage es nochmal JEDER
Pilger lernt das von Darwins Evolutionstheorie bekannte Prinzip
von Mutation und Selektion zu verstehen.
Ein Mönch im französischen Pilgerorden in Conque formuliert so:
„Dem modernen Pilger kommt
die hervorragende Dienstleistung eines ehemaligen Paketdienst-Monopilisten sehr
entgegen.”
Was überflüssig ist wandert per Post nach Hause.
Damit wird Gewicht abgebaut und die Beweglichkeit erhöht.
Auswahl weiterer Quellen und Lieferanten
Trekking-Fachgeschäfte in Augsburg und Umgebung
Katalog von 'Lauche & Maas' der Reise Ausrüster
Dieser Katalog ist sehr unkonventionell geschrieben und enthält viele
praktische Tipps und Ratschläge.
http://www.lauche-maas.de
Ich bin schon 6000 km auf dem Jakobsweg unterwegs gewesen, 4000 km mit dem Rad und
2000 km zu Fuß; beide Male ohne das Zuhause zwischendurch zu sehen.
Weder der Autor noch die Jakobuspilgergemeinschaft-Augsburg e.V. unterhalten Beziehungen irgendeiner
Art zu genannten Lieferanten oder Hersteller. Trotz positiver Einzelerfahrungen dienen sie
als nicht representative Marktbeispiele.